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Vrå er en stationsby. Den er vokset op omkring jernbanen, som i 1871 blev anlagt mellem Nørresundby og Frederikshavn. Før jernbanen var der ingen by, men en sognekirke (Vrå kirke, som er en stor landsbykirke bygget i 1100-1200-tallet) og en præstegård og tre omliggende landsbyer: Nørre Vrå, Sønder Vrå og Borup.
Die Bahnlinie teilt die Stadt, der größte Teil liegt östlich der Bahn. Westlich davon liegt die Vrå Højskole und die Kirche der freien Gemeinde (Vrå Valgmenighedskirke). Vrå liegt in einem Landwirtschaftsgebiet mit guten Böden, bis auf den heutigen Tag sind viele Unternehmen des Ortes von der Landwirtschaft abhängig. |
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Es gibt nach wie vor einige große landwirtschaftsbasierte Betriebe in Vrå, aber auch Handwerksbetriebe und Dienstleister sowie einige Produktionsbetriebe. Heute ist Vrå eine Dienstleistungsstadt mit Fachgeschäften, Supermärkten, einem Hotel, einer Halle, zwei Seniorenheimen und einer Bibliothek. Bis zur Kommunalreform 2007 war Vrå auch das kommunale Verwaltungszentrum in der damaligen Løkken-Vrå Kommune. Heute wird vom Rathaus in Vrå aus der Gesundheits-, Senioren- und Behindertenbereich verwaltet.
Man hat Vrå den „kulturellen Nabel Vendsyssels“ genannt, und fest steht, dass die Vrå Højskole nicht nur für die Stadt, sondern für die ganze Region eine wichtige Rolle gespielt hat und weiter spielt. Die Vorsteher der Højskole waren oft markante Persönlichkeiten, die neue Initiativen zum Wohl der Stadt und der Region ergriffen. Die Vrå Højskole bot auch den Rahmen für Kurse von langer und kurzer Dauer sowie volksbildende Vorträge. Zu den Herbsttreffen kamen die Leute aus ganz Vendsyssel. Gegründet wurde die Højskole 1872 in Stenum und zog 1890 nach Vrå um. |
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Nach dem Krieg wurden die langen Sommerkurse durch kurze Kurse ersetzt. Viele Jahre lang hielt der Schriftsteller und Autor Broby-Johansen jeden Sommer Kurse in Kunstgeschichte an der Vrå Højskole ab, die großen Zuspruch fanden. Kunstkurse gibt es nach wie vor – heute aber auch eine ganze Reihe anderer Kurse. Etliche Jahre lang hat die Schule auf lange Kurse im Winterhalbjahr gesetzt, doch aufgrund einer in den letzten Jahren wirtschaftlich angespannten Lage setzt man seit 2007 auf kürzere, qualifizierende Kurse, kürzere Kurse für bestimmte Zielgruppen, von lokalen Vereinigungen arrangierte Kurse und Vorträge sowie auf Konferenzen und Tagungen. |
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Das Kulturleben in Vrå hat seinen Ursprung in hohem Maß in der Højskole. 1942 stellte der Maler Svend Engelund erstmals seine Bilder bei einem Herbsttreffen in der Vrå Højskole aus. Das war der Beginn der Vrå-Ausstellung. Seither kamen weitere Maler hinzu, und heute zeigen Künstler aus dem ganzen Land ihre Werke auf der inzwischen sehr anerkannten Vrå-Ausstellung. |
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Svend Engelund wurde 1908 in Vrå geboren, und 1992 wurde das Kunstgebäude mit einer repräsentativen Auswahl seiner Ölgemälde, Zeichnungen und Skizzen eröffnet. Im Kunstgebäude sind auch Werke von vielen der Künstler untergebracht, die im Laufe der Zeit in Vrå ausgestellt haben. Auch die Vrå-Konzerte haben ihren Ursprung in der Vrå Højskole. Die Konzertvereinigung existiert seit ca. 25 Jahren und hat in dieser Zeit zahlreiche Konzerte mit klassischer Musik und Jazz veranstaltet. Seit einigen Jahren finden im Vortragssaal der Vrå Højskole auch Filmvorführungen statt. |
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In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Vrå eine Heimstatt für verschiedene kirchliche Richtungen. Das dänische Grundgesetz von 1849 garantierte Religionsfreiheit, und Vendsyssel wurde von zahlreichen Sekten und Glaubengemeinschaften heimgesucht. Die Grundtvigsche Erweckung entstand als Protest gegen die Mormonen, und 1900 wurde die Kirche der Freien Gemeinde (Vrå Valgmenighedskirke) unweit der Højskole gegründet. Hiermit war der Traum von einer freien grundtvigschen Gemeinde Wirklichkeit geworden. Sowohl Innere Mission als auch Baptisten haben ihre eigenen Gemeinde-häuser in Vrå mit bildenden und missionie-renden Aktivitäten. |
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Die „Erde der Kinder“ (Børnenes Jord) in Vrå wurde 1967 als eine Freistatt für Kinder angelegt – der erste Ort in Dänemark, wo Kinder im juristischen Sinne ein Stück Grund und Boden besitzen. Das Ereignis fand ein großes Presseecho, weil alles durch Schenkungen und gratis Arbeitskraft realisiert wurde. |
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