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Die Dörfer in der Hjørring Kommune |
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Wir Menschen sind verschieden – glücklicherweise. Manche bevorzugen die größeren Städte mit all ihrer Hektik und ihren Angeboten, während sich andere lieber in den kleinen und meist ruhigeren Dörfern niederlassen. Häufig prägt ein großer Zusammenhalt unter den Dorfbewohnern die örtlichen Gemeinschaften, in denen man erleben kann, dass das Vereinsleben blüht und die Dörfer Traditionen sowie beeindruckend viel Raum für Entfaltung geschaffen haben. Meist geschieht dies mit äußerst geringen Mitteln und riesigem freiwilligem Engagement, das jedem Dorf seine eigene Identität verleiht.
Bindslev Die Ortschaft am Wasserlauf liegt an der Straße zwischen Tversted und Sindal. |
 |  | Die Mühle bei Børglum |
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Sie hat ca. 1.800 Einwohner und eine gut funktionierende Infrastruktur mit Schule, Kindergarten und verschiedenen Lebensmittelgeschäften.
Mitten im Ort liegt die idyllische Grünanlage ”Anlægget” mit hohen alten Bäumen von 1920 und einer Rhododendrensammlung mit ca. 200 verschiedenen Sorten. Durch Bindslev fließt der Uggerby Å, die Grundlage für das Bindslev Gl. Elværk, das einzige wasserbetriebene Gleichstromkraftwerk in Dänemark. Von hier aus wurden Ort und Hinterland von 1920 bis 1968 mit Strom versorgt. |
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Unweit des alten Kraftwerks findet man eine der schönsten und besten Fischtreppen Skandinaviens, die 1976 aus Feldsteinen gebaut wurde. Während des Lachsaufstiegs kann man die Fische beim Springen von Becken zu Becken beobachten, und wenn die Aale den Fluss hinauf wandern, sieht man an der Fischtreppe bisweilen Tausende Aale auf ein Mal. Jedes Jahr im Juli findet das Bindslev Akkordeontreffen statt, zu dem sich etwa 1.000 Musikanten im Laufe der dreitägigen Veranstaltung treffen. Höhepunkt der beliebten Veranstaltung ist der Umzug der Akkordeonspieler durch den Ort. Weitere Informationen unter www.bindslev.dk |
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Tversted Das „Lachgrübchen“ am Meer. So nennt man Tversted aufgrund seines malerischen dörflichen Umfeldes mit den schönen alten Häusern an der zum Strand führenden Straße. Tversted hat (zusammen mit Uggerby und Tuen) ca. 1.800 Einwohner. Im Sommer erhöht sich die Einwohnerzahl jedoch erheblich, wenn die Ferienhausbesitzer und andere Besucher Einzug halten und Leben und buntes Treiben in den Ort bringen. Die Natur rund um Tversted ist schön und abwechslungsreich. Nördlich des Ortes liegt das Mischwaldgehölz Tversted Klitplantage mit den Tversted-Seen, einem beliebten Ausflugsziel, das durch die Aufstauung des kleinen Bachs Hvarrebæk entstanden ist. Mitten im Gehölz auf einer Lichtung am Meer steht „Østerklit“, eine schöne alte, reetgedeckte Scheune mit der letzten funktionsfähigen Stockmühle des Landes auf dem Dach. Kunst und Kultur spielen eine wichtige Rolle im Leben von Tversted. Die schöne Natur und das Farbenspiel von Himmel und Meer liefern den zahlreichen Künstlern und Kunsthandwerkern, die sich im Ort niedergelassen haben, reichlich Anregungen, und das Jazzfestival Jazzy Days, das kulturelle Highlight des Jahres, lockt viele bekannte Jazzkünstler aus dem In- und Ausland an. |
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Bjergby-Mygdal Vor der Kommunenzusammenlegung 1970 war Bjergby-Mygdal eine selbständige Landgemeinde mit den Dorfgemeinden Bjergby und Mygdal. Heute ist die Gemeinschaft der Dörfer Bjergby und Mygdal Mejeriby durch einen gemeinsamen Dorfrat und ein gemeinsames Internetportal manifestiert. Mit diesem Portal soll den Bürgern die Möglichkeit für eine interne digitale Diskussion gegeben werden, außerdem soll es als Schaufenster der Unternehmen, Vereine und Einrichtungen in |
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den Dörfern dienen. In Bjergby gibt es eine Volksschule mit 9 Klassenstufen, ein Lebensmittelgeschäft, ein Ärztehaus, eine Reitschule und ein Gemeindezentrum, in Mygdal ein Dorfgemeinschaftshaus und verschiedene Kunsthandwerker. In der Gegend gibt es auch mehrere Vereine, darunter den gemeinsamen Sportverein, der schon seit 125 Jahren besteht. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist der Herrensitz Odden mit einer Sammlung von Bildern von J.F. Willumsen. Der Petersplatz ist nach Peter Jensen aus Bjergby benannt, der mit Schrott, Gerümpel und Beton werkelte, woraus riesige Skulpturen entstanden, die heute den Platz in Bjergby zieren.
Horne (Asdal und Åbyen) Die drei Dörfer bilden ein kleines Dreieck südlich von Hirtshals und sind u. a. durch die in Horne gelegenen gemeinsamen Einrichtungen wie Schule, Kindergarten und Sporthalle miteinander verbunden. Horne ist ein hoch gelegenes Dorf mit schönem Blick auf die umgebende Landschaft und verfügt über ein Lebensmittelgeschäft, eine Kirche und die Schule Horne Ungdomsskole, in der Jugendlich die 9. und 10. Klasse mit vielen kreativen Wahlfächern absolvieren können. Der Zug von Hjørring nach Hirtshals hält auch am Bahnsteig in Horne. Mit einer Entfernung zur Autobahn von nur ca. 1 km sind Åbyen und Horne gute Ausgangspunkte für Pendler. |
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Tornby Strand, Wald und Berg. Ein Berg – ist das möglich? Ja, es gibt tatsächlich einen Berg in Tornby. Mit seinen 88 m über dem Meeresspiegel muss man den Tornby Bjerg wohl als Berg kategorisieren, jedenfalls nach örtlichem Maßstab. Die Aussicht ist phantastisch und reicht vom Kloster Børglum und vom Steilhang Rubjerg Knude im Süden quer über die Tannis Bucht bis nach Skagen im Norden. Im vorigen Jahrhundert bedeutete das Sandtreiben ein großes Problem für Tornby und Umgebung, weshalb man das Gehölz Tornby Klitplantage anlegte. Die Bäume halten den Sand fest, außerdem handelt es sich um ein besonders schönes und andersartiges Dünengehölz mit einer charakteristischen und üppigen Vegetation. In der Landschaft der Binnendünen zeichnet sich deutlich die Küstenlinie und der Meeresboden der Steinzeit ab.
Früher war Tornby gleichbedeutend mit dem Küstenschiffshandel quer über den Skagerrak. Es ist heute kaum vorstellbar, |
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dass vor 200 Jahren, als es noch keine Fähren und Häfen gab, ein lebhafter Schiffsverkehr über den Skagerrak herrschte. Doch in der Tat war Tornby ein Knotenpunkt für den Küstenschiffshandel zwischen Dänemark und Norwegen. Eine Illustration dieser Geschichte kann man im Tornby Gl. Købmandsgaard sehen, einem echten Küstenhandelshof mit Inventar von 1860. Im Laden kann man noch immer Pökelfisch, Dauerwurst, Tauwerk und Kamilleseife kaufen. Abgesehen von seiner interessanten Geschichte ist Tornby eine moderne und gut funktionierende Ortschaft mit Schule, Kindergarten, Sporthalle und Lebensmittelladen. |
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Lønstrup Lønstrup liegt ca. 13 km westlich von Hjørring im Schutz der Dünen. Im Winter beträgt die Einwohnerzahl ca. 500, im Sommer wohnen fast 20 Mal so viele Menschen im Ort. Der Ort umfasst einen kleineren Teil, der im Schutz einer Schlucht liegt, und einem neuen Wohngebiet gegenüber dem alten Ortskerns. Der alte Kern ist geprägt von Läden und Kunsthandwerkstätten, Galerien und Restaurants. Der Name „Lønstrup“ stammt vermutlich von einem Gutshof namens |
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„Løthentorp“, der weiter westlich lag, dort, wo heute Meer ist. Das Tal, in dem Lønstrup heute liegt, war einst der Mühlteich des Hofs. So wie die anderen Ortschaften entlang der Westküste Vendsyssels trieb auch Lønstrup Handel mit der Provinz Sørland in Norwegen. Von Lønstrup aus wurden Butter, Getreide, Eier, Fleisch und Schnaps verschifft. Aus dem Sørland brachten die Schiffe Holz und Gusseisenwaren mit.
Der Küstenschiffshandel in Lønstrup begann um 1760 und dauerte bis etwa 1877, als der Ort von einer Naturkatastrophe getroffen wurde. Am 11. August braute sich ein |
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gewaltiges Unwetter zusammen. Gegen Mittag kam es zu einem Wolkenbruch, der anderthalb Stunden dauerte. Der kleine Lønstrup Bach schuf eine 360 m lange Schlucht, die 15 m breit und 4,5 m tief war. Sechs Häuser wurden vom Strom mitgerissen und das Dach der großen Scheune des Küstenhandelshofs zerstört. Das Dach hob ab und schwamm wie ein Boot mit dem Strom. Der Küstenhandelshof gehörte Lønstrups größtem Küstenhändler, Axel Rosenkrantz Segelcke, der auch ein dreistöckiges Lagerhaus am Strand, fünf Küstenschiffe, die Hälfte der Ländereien in der Gemeinde und die Maarup Kirche besaß. Nach der Katastrophe war das Lagerhaus mehrere Monate lang nicht für Segelcke erreichbar, weshalb er sich entschied, den Hauptteil seines Handelsgeschäftes nach Hjørring zu verlegen. Zu diesem Zeitpunkt war die Eisenbahn zwischen Nørresundby und Frederikshavn bereits gebaut. In den Jahren danach spielte die Fischerei eine entscheidende Rolle für die Einwohner von Lønstrup. Noch 1870 war Lønstrup ein ziemlich unbedeutender Fischerort, doch nach der Jahrhundertwende kam es zu einer Entwicklung in der Fischerei. |
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Das erste Motorboot kam 1906, und 1934 gab es 20 Motorfahrzeuge im Ort. Bis um 1970 wurde gewerbliche Fischerei betrieben, heute sind es Sportangler, die ihren Fang am Bootsplatz anlanden.
Die Entwicklung von Lønstrup wird in den letzten Jahren vor allem von den vielen Touristen beeinflusst, die den Ort für sich entdeckt haben. Und so gibt es hier heute eine Touristeninformation, eine Ferienhausvermietung, verschiedene Kunsthandwerk-, Mode- und Souvenirläden, Lebensmittelgeschäfte, Campingplätze, ein Hotel, Bars und Cafés, Tennisplätze sowie andere fremdenverkehrsbezogene Unternehmen. Einrichtungen für Kinder und Jugendliche teilt sich die Bevölkerung von Lønstrup mit den Dörfern Sønderlev und Vennebjerg im nahegelegenen Schul- und Kindergartenzentrum Skallerup, auch die Skalleruphalle und die Sporteinrichtungen im Skallerup Klit Feriencenter werden gemeinsam genutzt. |
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Vittrup Vittrup ist ein kleines Dorf mit 85 Haushalten und etwa 200 Einwohnern. Es ist das letzte Glied einer Kette von Dörfern, die auch Gjurup, Bakholm, Hundelev, Gølstrup/Rubjerg und Tovbro umfasst, an der Landstraße 55 zwischen Hjørring und Løkken. Das Dorf entstand 1913, als die Privatbahn von Hjørring nach Løkken und Aabybro mit einem Bahnhof in Vittrup gebaut wurde, doch als die Eisenbahnstrecke stillgelegt wurde, musste man sich mit den etwa stündlich fahrenden Bussen nach Hjørring (15 km) und Løkken (5 km) begnügen. In Vittrup gibt es heute einen Lebensmittelladen mit Tankstelle, einen Kindergarten in der alten Molkerei, eine Internatsschule, eine Maschinengenossenschaft, eine Spedition, einen Friseur, mehrere Handwerksbetriebe und einen Souvenirladen, der von den vielen Touristen lebt, die täglich durch den Ort zu den schönen Stränden bei Løkken und Nr. Lyngby oder zum interessanten Kloster Børglum fahren. Weitere Informationen unter www.vittrup-by.dk
Hundelev Hundelev ist ein Dorf zwischen Løkken und Hjørring mit gut 200 Einwohnern. Es gibt hier eine Schule mit sieben Klassenstufen, eine Sparkasse und ein Lebensmittelgeschäft. 2005 wurde der Ort zum Kinderdorf des Jahres im Kreis Nordjylland gekürt, aufgrund seines sehr aktiven Vereinslebens und dem großen Zusammenhalt zwischen Geschäften, Vereinen und Bürgern. Der Anwohnerverein Hundelev konnte bereits sein 25-jähriges Jubiläum feiern, außerdem gibt es einen großen Jugendclub und einen großen Sportverein. Umfangreichere und kostspieligere Projekte sind normalerweise ein Gemeinschaftsanliegen mit finanziellen Mitteln der EU, kommunalen Zuschüssen, Geldern von örtlichen Vereinen und der ortsansässigen Bank sowie freiwilligem Engagement der Bürger. Auf diese Weise hat man in Hundelev eine neue Halle für die Schule, einen achteckigen Waldpavillon, ein behindertengerechtes Plumpsklo, Shelter, einen Grillplatz mit Brennholzunterstand, Tische und Bänke, einen Kletterstamm und die Wegbeschilderung zum „Fælleden“, einem Gelände rund um den Ort, das seit über 100 Jahren allen Grundbesitzern im alten Katastergebiet Hundelev By gemeinsam gehört, erreicht. |
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Vrensted Obwohl Vrensted im Landesinneren liegt, haben die ca. 400 Einwohner aufgrund des nur 6 km entfernten Bade- und Touristenortes Løkken das Gefühl, sie wohnen an der Küste mit dem schönsten Strand Dänemarks und der rauen und faszinierenden Nordsee. Zudem verfügen sie über gute Ausflugsmöglichkeiten in der umliegenden, einzigartigen Natur mit Wald, Moor und Ackerland. Vrensted ist ein sehr malerisches Dorf mit Teich, Grünbereichen und abwechslungsreicher Bebauung in Form von modernen Wohngebieten, gemeinnützigen Seniorenwohnungen und älteren, renovierten Bauernhöfen. Von Vrensted hat man gute Busverbindungen nach Løkken und Brønderslev, obwohl man die meisten Dinge im Ort erledigen kann.
Es gibt eine Schule (bis 7. Klasse), eine Sportanlage, Sportplatz, Jugendclub, Reitclub, Kindertagesstätte, Ärztehaus mit fünf Ärzten, Kirche, Sparkasse, Jugend- und Familienherberge sowie gute Einkaufsmöglichkeiten mit einem Lebensmittelgeschäft mit Poststelle und Verkauf von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten. Außerdem findet man mehrere Handwerks- und kleinere Industriebetriebe sowie eine Spedition. Wie viele andere Dörfer hat auch Vrensted zahlreiche aktive Vereine mit vielfältigem Angebot, entweder im Dorfgemeinschaftshaus, im Aktivitätszentrum, im Clubhaus des Sportvereins, in der Schule oder in eigenen Räumen. |
 |  | Vennebjerg Bakker |
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Børglum Vrensteds Nachbarort, Børglum, ist sicherlich auch nicht vom Aussterben bedroht, obwohl der Ort schon auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Der Name Børglum bedeutet „Weg an der Burg“, und bei dieser Burg handelt es sich um die Königsburg, die jahrhundertlang auf dem Børglum Bakke stand. Nachdem sich die Vendelboer 1086 gegen das grobe Auftreten von König Knud dem Heiligen aufgelehnt, ihn vertrieben und den Königshof niedergebrannt hatten, wurde Børglum Bischofssitz und Mönchskloster. |
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Im Mittelalter gehörte der Ort dem Kloster, was bedeutete, dass die Bauern von dem umfassenden Wissen der Mönche über Pflanzen- und Obstanbau profitierten. Nach der Fertigstellung der Autobahn ist Børglum nun der erste Ort, in dem die Sommergäste, die über die Autobahn ins Urlaubsgebiet kommen, einkaufen können. Den Lebensmittelladen im Ort freut es, und vielleicht werden sich in Zukunft noch weitere Geschäfte hier ansiedeln. In der renovierten Alten Molkerei von Børglum befindet sich ein Laden, der Kunsthandwerk und Geschenkartikel verkauft, und die alte Käserei wurde in eines der schönsten Hotels der Gegend umgebaut. Restaurant und Gesellschaftsräume beherbergt die Alte Schmiede an der Mühle gegenüber dem Kloster Børglum. Außerdem bietet Børglum viele Freizeitflächen, den Sportplatz, wo u. a. Sommerfeste stattfinden, das schöne kleine Parkgelände Romdammen mit einem See sowie den Platz Nytorv, der sich zu einem Treffpunkt für die Jugend im Ort entwickelt hat.
Poulstrup Poulstrup ist ein kleines Dorf mit ca. 500 Einwohnern. Es liegt südöstlich von Kloster und Kirche Vrejlev, die nach 1160 vom Prämonstratenserorden als Nonnenkloster, das dem Mönchskloster Børglum unterstellt war, gebaut wurde. Westlich des Dorfs liegt eine Reihe von Höfen, die im Mittelalter ein Dorf bildeten, das zum Kloster Vrejlev gehörte. 1886 wurde die erste Genossenschaftsmolkerei Vendsyssels bei Poulstrup gebaut, und rund um die Molkerei entstand eine kleine Gemeinde mit Serviceunternehmen. In den 1950er Jahren hatte Poulstrup ca. 25 Lebensmittelgeschäfte und Serviceunternehmen.
Heute ist nur noch ein einziger Lebensmittelladen übrig – 2004 kauften die Bewohner von Poulstrup das geschlossene Geschäft und wandelten es in einen Laden auf Anteilseignerbasis um. Im gleichen Jahr nahm Poulstrup am Versuchsprojekt von LandboNord, „Multinetzwerk auf dem Lande“, teil. Im Jahr darauf beschlossen die Einwohner von Poulstrup, einen neuen Verein zu gründen, um das Projekt in Eigenregie weiterzuführen und somit das Dorf zu einem attraktiven Wohnort zu machen. |
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Tårs Tårs ist ein Ort mit knapp 4.000 Einwohnern und weitem Hinterland, das von Wachstum und Vielfalt geprägt ist. Es gibt viele kleine und viele verschiedene Handwerks-, Service- und Industriebetriebe, außerdem ein breites Spektrum an Vereinen, ein Pflegeheim und eine Schule mit neun Klassenstufen. 1264 wird der Ort als Thorse erstmals erwähnt. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich in heidnischer Zeit ein Heiligtum an dieser Stelle befand, das Thor geweiht war. Der Name könnte als „Thors vi“ (Thors Weihestätte) interpretiert werden. |
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Tårs entstand im Mittelalter rund um eine Kehre der Landstraße zwischen Hjørring und Sæby. Der größte Teil des Ortes lag an der Kirche, einem ansehnlichen romanischen Bau aus dem 13. Jh. Die Kirche steht an einer alten Kreuzung der Straße zwischen Hjørring und Sæby und dem alten Hauptweg zwischen Aalborg und Frederikshavn. Ursprünglich gehörten Dorf und Kirche zum Gutshof Boller Hovedgård, kamen jedoch um 1500 als Mitgift in Verbindung mit einer Eheschließung zum Gutshof Hvidstedgård. Dies blieb bis um 1850 so.
Der Ort Tårs vergrößerte sich im Laufe des 19. Jh. mit Schule, Postamt, Spar- und Darlehenskasse, Dorfgemeinschaftshaus, Missionshaus und Genossenschaftsmolkerei. Tårs verfügte über ein Gemeindebüro in der alten Landgemeinde sowie über zahlreiche andere Einrichtungen wie Zentralschule, Altersheim und Polizeistation. Es gab auch verschiedene Geschäfte, ein Kino, ein Hotel, eine Ziegelei und ein Mörtelwerk. Tårs wurde Bahnhofsort an der Privatbahn Hjørring-Hørby, die 1913 eröffnet wurde, was jedoch keine große Rolle für die Ortsentwicklung spielte. Das Wachstum beruhte nicht auf der Eisenbahnstrecke, sondern auf dem großen Hinterland. |
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 |  | Herregården Høgholt |
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Lørslev Lørslev liegt mitten in der Kommune, 7 km südöstlich von Hjørring, 9 km von Sindal und 7 km von Tårs entfernt. Das ebene Gelände steigt zum Gebiet Ildbjerge (Aussicht auf den Steilhang Rudbjerg Knude) an und fällt zum Wiesenland am Wasserlauf Uggerby Å hin ab. Mit seinen ca. 350 Einwohnern ist Lørslev ein lebendiges Dorf mit Schule, Schul- und Freizeitordnung und Busverbindungen nach Hjørring und Sindal. Es gibt ein vielfältiges Vereinsleben; der Sportverein bietet Fußball, Gymnastik, Volleyball für Kinder u.v.a.m. an. 2006 wurden die schönen neuen Mitbürgereinrichtungen an der Schule |
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fertiggestellt, die Club-, Kurs- und Tagungsräume, Computerterminals, ein Foyer und einen Galeriegang für Ausstellungen umfassen. Des Weiteren gibt es in Lørslev ein modernes Schulzentrum (bis 7. Klasse), Schul- und Freizeitordnung, Kindergarten, Tagesstätte, Sportplatz, einen neu angelegten Naturspielplatz mit Grillplatz, Pfadfinderhaus und Reitschule. Mit nur 2 km bis zur Autobahn ist der Ort ein guter Ausgangspunkt für Pendler nach Hjørring, Sindal und Tårs, außerdem ist man über die Autobahn in nur 25 Minuten in Ålborg und in 10 Minuten in Hirtshals. Weitere Informationen unter www.loerslev.dk
Astrup Astrup ist 9 km von Hjørring, 5 km von der Autobahn und 7 km von Sindal entfernt. Der Ort liegt landschaftlich schön am Rande einer sehr hügeligen Moränelandschaft; der Teglhøj östlich von Astrup erhebt sich 93 m über den Meeresspiegel und bietet Aussicht auf einen Großteil des nördlichen Vendsyssels. Im Süden und Osten wird der Ort von den großen Waldgebieten rund um den schönen alten Gutshof Bøgsted Hovedgaard begrenzt. |
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Es gibt u. a. ein Lebensmittelgeschäft, einen Kindergarten, eine Schule (bis 7. Klasse), Schul- und Freizeitordnung, Sporthalle und Fußballplätze, Reithalle, Dorfgemeinschaftshaus, eine mittelalterliche Kirche und Pfarrgemeinderäume, ein Missions- und ein Pfadfinderhaus. Auch das ungewöhnlich aktive Vereinsleben und der sich daraus ergebende starke örtliche Zusammenhalt machen Astrup zu einem attraktiven Wohnort. Es werden daher auch viele neue Häuser und Wohnungen gebaut, sowohl auf gewöhnlichen Einfamilienhausgrundstücken als auch auf den besonderen landwirtschaftlichen Parzellen im Nordosten des Ortes. |
 |  | Mårup Kirke |
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Auch wirtschaftlich ist es Astrup gelungen, zahlreiche kleinere Firmen anzuziehen, meist Handwerksbetriebe, die sich zum Teil im neuen Gewerbegebiet Dalmarken/Dalvangen im Westen des Ortes angesiedelt haben. Weitere Informationen unter www.astrup-vendsyssel.dk
Mosbjerg Mit ca. 125 Haushalten und 300 Einwohnern liegt Mosbjerg in landschaftlich schöner Umgebung unweit des Hügelgebiets Tolne Bakker im nordöstlichen Teil der Hjørring Kommune. Grabhügel aus der Bronzezeit zeugen von einer jahrtausendealten Besiedlung. Bis zur Kommunalreform 1966 war Mosbjerg eine selbständige Gemeinde. Vor etwa 6.000 Jahren war das hügelige Gelände, das heute die Waldgebiete Eskjær und Bjørnager Skov mit den Hügeln Møgelbjerg und Sorthøj bildet, das nördlichste Festland Dänemarks. Die tief gelegenen Gebiete im Norden mit Mooren und Wiesen waren Teil des Yoldia-Meeres, das sich über Nord-Vendsyssel erstreckte. Hier fand man Fragmente von Booten aus uralten Zeiten.
Bei Mosbjerg gibt es das Landschafts- und Landwirtschaftsmuseum, eine Abteilung des Historischen Museums Vendsyssel, außerdem verfügt der Ort über eine Kirche, ein Lebensmittelgeschäft (Dagli Brugsen), ein Seniorenzentrum, eine Kindertagesstätte sowie in Gemeinschaft mit dem Nachbarort Tolne über ein vielfältiges Vereinsleben, verschiedene Handwerksbetriebe und eine Schule (bis 7. Klasse). Auch in Tolne gibt es eine Kirche; außerdem findet man dort eine Internatsschule, einen Gasthof, einen Campingplatz und einen Bahnhof. Schön gelegen ist auch der Wald Tolne Skov und der Waldpavillon, der seit vielen Jahren den Rahmen für Versammlungen zum Verfassungstag und für jährliche Familienausflüge bildet.
Lendum Der Ort Lendum by hat ca. 620 Einwohner und liegt im südöstlichen Teil der Kommune Hjørring. Lendum liegt in einem kupierten Gelände und die Dorfstraßen sind von einigen älteren Gebäuden aus der Zeit um 1900 herum geprägt. Der Ort verfügt über Läden mit Waren des täglichen Bedarfs, eine schöne und einfache turmlose Kirche vom Ende des 16. Jahrhunderts, ein großes Versammlungshaus, einen Gasthof, ein Ärztehaus, eine Bankfiliale und eine Sporthalle. Die öffentlichen Angebote umfassen die Anlage Vestergården mit Wohnungen für ältere Mitbürger, eine städtische Schule (Vorschule bis 7. Klasse) und eine Kindertagesstätte, die in einer so genannten Dorfregelung zusammengefasst sind. Der Schulbezirk umfasst außer Lendum und die umliegenden ländlichen Bereiche auch das kleine Dorf Stenhøj, das sich etwas weiter südöstlich befindet.
Wie so viele der anderen Dörfer der Gegend hat sich das heutige Lendum by nach der Gründung einer Meierei, in diesem Fall Lendum Andelsmejeri im Jahr 1888, entwickelt. Vorher gab es hier nur eine Schule, eine Kirche und ein Armenfriedhof.
Außerhalb des Orts befindet sich das Gut Lengsholm, das seit dem 14. Jahrhundert bekannt ist. |
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